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Heilkräuter im Kräuterbuschen: Teil 1

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Die Wildform des Frauenmantels wächst auf Wiesen. Meist fällt eher der Gartenfrauenmantel auf, im Hochgebirge gibt es den Silbermantel, der auch im Steingarten gut gedeiht. Der Silbermantel dient der Frau mit silbernem Haar.

Der lateinische Name des Frauenmantels lautet Alchemilla vulgaris. Alchemisten verwendeten den Gutationstropfen der Pflanze zu ihren Forschungszwecken.

Gutation ist die Fähigkeit einer Pflanze, aus sich heraus Wasser zu erzeugen. Dies können nur sehr wenige Pflanzen. Daher bewunderten die Menschen den Frauenmantel auch so sehr und weihten ihn der Mutter Gottes.

Traditionell wird der Frauenmantel bei Durchfallerkrankungen eingesetzt, aber auch bei Wunden und Ekzemen sowie Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

Den Frauen dient er nach der Geburt zur Milchbildung und Rückbildung, denn er hat einen kontrahierenden Effekt.

Im Garten fördert der Frauenmantel die Gesundheit der Pflanznachbarn und im Kompost die Verrottung.

Autor: Monika Riedmüller, Schatzmeisterin des KDFB Diözesanverbandes
18.07.2018
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