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Plastik fasten Das Problem Plastik geht uns alle an!

Das Problem Plastik geht uns alle an!

Ob die Computertastatur, das Armaturenbrett, der Staubsauger, die Zahnbürste oder die Plastiktüte – unzählige Produkte in unserem Alltag sind aus Kunststoff gefertigt. 288 Millionen Tonnen Kunststoffe stellt die Menschheit derzeit pro Jahr her. Nicht nur langlebige Produkte werden aus Kunststoff hergestellt, sondern leider auch sehr viele Wegwerf- und Einwegprodukte. Das belastet unsere Umwelt enorm: Plastikmüll in den Meeren, Mikroplastik um Grundwasser – bereits jetzt sind die Folgen unabsehbar.

KDFB und VSB für Plastik sparen

Dem Thema Plastik sparen widmet sich der KDFB bereits seit 2015. Gemeinsam mit dem VerbraucherService Bayern im KDFB (VSB) macht er auf den massenhaften Plastikkonsum aufmerksam und regt zum bewussten Umgang mit Kunststoffen an. Maria Leidemann, Umweltberaterin beim VSB, informiert: „117 Kilogramm Plastik verbraucht jeder in Deutschland durchschnittlich im Jahr.“
Eine einfache Idee war geboren: Einfach mal versuchen, im Alltag möglichst viel auf Plastik zu verzichten – 40 Tage lang, während der Fastenzeit. 

Gegen Plastiktüten

Das Einsparen von Plastiktüten ist spätestens seit Verabschiedung der neuen EU-Richtlinie, mit der der durchschnittliche Verbrauch von 200 Plastiktüten pro Kopf und Jahr bis 2025 auf nur noch 40 Stück reduziert werden soll, in aller Munde. Ein erster und wichtiger Schritt. Aber daneben gibt es noch viele andere Maßnahmen, mit denen jeder Einzelne den täglich neu anfallenden Plastikmüll einschränken kann.
Einfach und sofort umsetzbar ist der Verzicht auf Einweg-Plastiktüten. So kann ein Haushalt mit vier Personen in sieben Wochen im Schnitt 35 Tüten einsparen.

Weitere Tipps zum Plastik sparen


Tipp 1: Kunststoffverpackungen vermeiden

Viele Produkte des alltäglichen Lebens sind in Kunststoffverpackungen verpackt. Nehmen Sie einfach Ihr Einkaufsverhalten kritisch unter die Lupe!  Vermeiden Sie Kunststoffverpackungen soweit wie möglich. Viele Produkte des täglichen Lebens sind unnötiger Weise zusätzlich in Kunststoff verpackt. Schauen Sie doch einmal, was Sie alles an Kunststoffverpackungen in Ihrem gelben Sack oder in der gelben Tonne anhäuft. Angefangen von eingeschweißten Lebensmitteln, wie z.B. Gemüse und Obst, aber auch Wurst- und Käseprodukte, Joghurtbecher und Safttüten machen einen großen Anteil aus. Deshalb kaufen Sie loses Obst und Gemüse. Nehmen Sie von zu Hause Gardinen- oder Baumwollsäckchen mit. Kaufen Sie unverpackte Wurst- und Käsewaren ein und lassen Sie sie gleich in Behälter abpacken. Säfte und Joghurt gibt es in reichhaltigem Angebot in Glasverpackungen.

Tipp 2: Nachfüllbare Kosmetikprodukte

Nehmen Sie doch mal kritisch Ihre Hygiene- und Kosmetikprodukte in den Blick. Denn gerade im Bereich Bad fällt viel Plastikmüll an. Viele Produkte, die wir im Bad verwenden sind, sind in Kunststoffverpackungen, sind aus Kunststoff oder enthalten sogar Mikroplastik. Inzwischen gibt es ein großes Angebot an alternativen Produkten. Probieren Sie doch einmal zum Haare waschen Haarseife oder festes Shampoo aus. Haarseifen und festes Shampoo halten viel länger als Flüssigshampoos und sind wie eine Seife anzuwenden. Aber nicht jedes Produkt passt für jedes Jahr. Seien Sie einfach experimentierfreudig! In der Regel kann man, wenn das geeignete Produkt für das jeweilige Haar gefunden ist, auch noch auf weitere Produkte, wie Haarfestiger oder Haarschaum, verzichten, da das Haar viel besser hält.

Tipp 3: Mehrwegverpackungen zum Einkauf mitnehmen

Kaufen Sie bewusst ein und bringen Sie Ihre Verpackungsmaterialien selber mit. Achten Sie auf Geschäfte mit dem Aufkleber „Bring´s mit!“ Durch bewusstes Einkaufen können Sie eine Menge Kunststoffverpackungen einsparen. Entscheiden Sie sich zum Beispiel neben losem Gemüse und Obst, auch für unverpackte Produkte, wie Käse, Wurst, Fleisch oder Fisch. Bringen Sie von zu Hause eigene Behälter mit! Viele Geschäfte sind inzwischen bereit, Ihnen die Produkte in die Behälter zu legen. Das Forum plastikfreies Augsburg hat sich hierfür stark gemacht und es gibt auch einen Aufkleber, der bei vielen Geschäften anzeigt, dass Behälter mitgebracht werden dürfen. Trauen Sie sich auch, in Geschäften, die diese Zeichen noch nicht haben, einfach nachzufragen und auf andere Geschäfte hinweisen, die dieses nachhaltige Handeln bereits anbieten. Als Verbraucher können wir durchaus Einfluss nehmen.

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