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Kein Schutz – nirgends: Frauen und Kinder auf der Flucht

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„Bitter", so beschreibt Maria von Welser in ihrem neuen Buch ihre Erlebnisse auf der Reise durch die Krisenregionen dieser Welt. Es sind Geschichten von unbeschreiblichen Schicksalen und grausamer Gewalt gegen Frauen.
Maria von Welser recherchierte vor Ort, warum die meisten Frauen buchstäblich auf der Strecke bleiben. Viele Frauen in den Flüchtlingslagern können nicht mehr weiter, aber auch nicht zurück. Weil sie sonst verhungern, vergewaltigt oder ermordet werden. Und wenn sie es doch übers Meer oder auf dem Landweg schaffen, sind sie schwer traumatisiert – und oft schwanger. Denn Schleuser verlangen als Bezahlung häufig mehr als Geld. Doch auch in europäischen Auffanglagern und Flüchtlingsheimen ist die Lage nicht unbedingt besser: Auch hier kommt es zu sexuellen Übergriffen, und die Frauen wagen nicht, sich zu wehren. Sie haben Angst, abgeschoben zu werden.
Maria von Welser gibt diesen Frauen eine Stimme. Sie möchte aufrütteln und einen realistischen Blick über das verborgene Leid vor den Türen Europas und unser aller Augen ermöglichen.

Maria von Welser ist vielfach ausgezeichnete Fernsehjournalistin, Publizistin und Autorin. Bekannt wurde sie als Redaktionschefin und Moderatorin des Frauenjournals ML – Mona Lisa, das sie fast zehn Jahre lang leitete. 2001 ging sie als ZDF-Studioleiterin nach London. Von 2003 bis 2010 war sie NDR-Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg, von 2008 bis 2014 stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, heute ist sie Mitglied des UNICEF-Komitees.

Maria von Welser kommt an folgende Orte:

Krumbach, 18.10.2017, 19.30 Uhr,  weitere Informationen hier
Tutzing, 19.10.2017, 19.30 Uhr, weitere Informationen hier

 

Autor: Rita Sieber, KDFB-Bildungsreferentin
19.10.2017
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