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KDFB-Führungskräfte: Neues wagen und Mehr vom KDFB zeigen

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Solche Aktionen, in denen der KDFB selbstbewusst für seine Überzeugungen in der Öffentlichkeit eintritt, sollen zukünftig verstärkt stattfinden. Impulse für eine verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit für den KDFB werden mit einer in den nächsten beiden Jahren stattfindenden KDFB-Imagekampagne gesetzt.

Die Imagekampagne des KDFB

„Das Motto der Imagekampagne lautet: bewegen! Wir im KDFB bewegen die Menschen. Wir bewegen die Politik, die Gesellschaft und die Kirche. Auch neue Frauen aus anderen Milieus machen wir auf uns aufmerksam und wir begeistern die Mitglieder neu.“ So führte Diözesanvorsitzende Ulrike Stowasser, die die Imagekampagne auf der KDFB-Bundesebene in den letzten Jahren mitentwickelt hat, die Bezirksleiterinnen in die Ziele der Kampagne ein. Öffentlichkeitsreferentin Elisabeth Böswald-Rid erläuterte wichtige Details der Imagekampagne wie die „Marke KDFB“ und die Vision, die Werte und die Mission des Verbandes. Diese haben sich aus dem über 100-jährigen Engagement des Verbandes entwickelt und werden heute in aktuellen Überzeugungen und Forderungen des KDFB sichtbar wie beispielsweise die Lohngleichheit von Frauen und den dritten Rentenpunkt für alle Mütter. Sie zeigte den Bezirksleiterinnen auch Beispiele von Frauen und deren Interessen, die den KDFB noch nicht wahrnehmen, aber für den Verband zu gewinnen wären.

Ideen für neue Wege im World Café gesponnen

Der Einladung von Geschäftsführerin Dr. Evi Thomma-Schleipfer folgend, entwickelten die Bezirksleiterinnen in einem World Café in drei verschieden zusammengesetzten Tischrunden Ideen für die Vorbereitung und Umsetzung der Imagekampagne auf Diözesan- und Bezirksebene. Sportliche Aktivitäten, Public Viewing, Kinowerbung, Werbespots, KDFB-Statements im Format „..und da bin i dahoam“: Kreative Ideen für neue Angebote, die mehr öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen, wurden auf den Tischdecken gesammelt. Im Mittelpunkt stand auch die Frage wie man auf Bezirksebene Räume für die Zweigvereine schaffen kann, um Ideen für neue Wege vor Ort zu spinnen. Wichtige Erkenntnisse im World-Café waren: Frauenbund muss Spaß machen, wir müssen ihn selbstbewusst nach außen vertreten und wir müssen raus aus unseren bisherigen Räumen mehr ins Rampenlicht treten durch neue Aktivitäten, neue Orte und mehr Kontakte zu Kooperationspartnern.

Wertschätzende Kommunikation in schwierigen Situationen

Ein weiterer Fokus der Arbeitskonferenz war die Stärkung der Kommunikationskompetenz der Bezirksleiterinnen mit Vertreterinnen von Zweigvereinen, die sich in schwierigen Phasen befinden, beispielsweise weil eine Nachfolge im Vorstand nicht gelingt. In verschiedenen Workshops, geleitet von Bildungsreferentin Margit Uhr, Geistlicher Begleiterin Dr. Ursula Schell, Diözesanvorsitzender Mechthilde Lagleder und Geschäftsführerin Dr. Evi Thomma-Schleipfer beschäftigten sich die Bezirksleiterinnen mit Grundhaltungen und Gesprächstechniken einer wertschätzenden Kommunikation. Sie lernten Rituale kennen, die ein wertschätzendes Klima schaffen können, auch wenn es gerade schwierig im Zweigverein ist.

Und was es sonst noch an diesem Wochenende gab: Intensiver Austausch zu den unterschiedlichsten Anliegen der Bezirksleiterinnen – moderiert von Bildungsreferentin Margit Uhr – und aktuelle Informationen von der Diözesanebene über neue und bewährte Bildungsangebote in 2019.

Der gute Rahmen der Arbeitstagung

Den Glauben feiern und gemeinsam Spiritualität erleben in einem Gottesdienst und Morgenlob sind fester Bestandteil der Arbeitskonferenz. Gestaltet wurden diese Elemente von der Geistlichen Begleiterin Dr. Ursula Schell und dem Priesterlichen Begleiter Prof. Dr. Thomas Schwartz.

Am Abend gab es für die Bezirksleiterinnen eine Augsburger Überraschung: den Besuch einer Kabarett-Vorstellung der Augsburger Puppenkiste moderiert vom Augsburger Kasperl, der die aktuelle Politik auf allen Ebenen und gesellschaftliche Strömungen heiter auf die Schippe nimmt.

Am Ende der zwei intensiven Arbeitstage konnte Diözesanvorsitzende Désirée Aufderheide zufriedene Bezirksleiterinnen verabschieden. Sie konnten ungehindert den Weg nach Hause antreten, nachdem die Polizeiabsperrungen wegen dem AfD-Parteitag bereits aufgelöst waren.

Autor: Dr. Evi Thomma-Schleipfer
01.07.2018
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Die Bezirksleiterinnen zeigen Herz gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Rassismus.


Gute Gespräche schon beim Ankommen


Ausgelassene Stimmung


Konzentrierte Arbeitsatmosphäre