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Friedenswallfahrt im Morgenlicht

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Seit 77 Jahren sind die Bitte um Frieden und Versöhnung ein zentrales Anliegen der Wallfahrt. Mit ihren blauen Fahnen und Tüchern zeigten sich die KDFB Frauen als Botinnen dieses Friedens, die Lieder und Gebete auf dem Weg trugen dieses Anliegen durch die Stadt. Zum anschließenden Wallfahrtsgottesdienst in der Basilika St. Ulrich und Afra wurden die Pilgerinnen mit festlichem Geläut empfangen.

Nach dem feierlichen Einzug lud Ruth Hoffmann, Geistliche Beirätin des Diözesanverbandes, die Besucherinnen zu einem Moment der Ruhe und Reflexion ein, um über ihre ganz persönlichen „Friedenswünsche“ nachzudenken. Viele Situationen in unserem Umfeld sind von Konflikten geprägt, seien es kleine oder große, persönliche oder globale. Alle, die sich heute für den Frieden auf den Weg gemacht haben, können für den Frieden eintreten: Als Hörerinnen und als Sprecherinnen, so wie die Prophetin Hulda, deren Wirken im Mittelpunkt der Lesung stand. Als sehende und hörende Frau, als Prophetin, war ihr Rat nicht nur ein persönlicher, sondern ein durch Gott gegebener. Diesen Aspekt der besonderen Beziehung zu Gott griff Hauptzelebrant Bischof Dr. Bertram Meier in seiner Predigt auf: Er stellte das Leben und Wirken der Inklusin Wilborada aus St. Gallen vor, die als Fürbitterin und Ratgeberin vielen Menschen half und seinerzeit auch dem Heiligen Bischof Ulrich einen wegweisenden Rat erteilte.

Als Zeichen der Versöhnung und Solidarität standen auch in diesem Jahr wieder die Ulrichsbrote in großen Körben vor dem Altar. Diese Doppelsemmeln zum Teilen sind ein starkes Symbol der Solidarität.  Am Ende der Messe segnete Bischof Bertram die Brote, bevor sie gegen eine Spende an die Frauen verteilt wurden. Der Erlös kommt einem sozialen Zweck zugute.

 

10.07.2024
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