Mit Trauer und Dankbarkeit nimmt der KDFB Abschied von Prof.in Dr. Rita Süssmuth. Die ehemalige Bundestagspräsidentin und Bundesministerin ist am 1. Februar im Alter von 88 Jahren verstorben. Mit ihr verliert Deutschland eine leidenschaftliche Streiterin für Frauenrechte, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
„Rita Süssmuth hat Generationen von Frauen Mut gemacht, sich einzumischen und auch gegen Widerstände für Gleichstellung einzutreten. Ihr Wirken bleibt uns Vorbild und Auftrag“, sagt Anja Karliczek, KDFB-Präsidentin.
Rita Süssmuth war eine außergewöhnliche Persönlichkeit in der deutschen Politik – Professorin, Gesundheitsministerin und erste Frauenministerin, Präsidentin des Deutschen Bundestages. Dabei hat sie gleichstellungspolitische Themen konsequent auf die politische Agenda gesetzt: Über Parteigrenzen hinweg kämpfte sie für Frauenrechte und für eine gerechte Repräsentanz von Frauen und Männern im Bundestag und in den Landesparlamenten.
Bis zuletzt setzte sich Rita Süssmuth leidenschaftlich für Parität ein. Sie war die prägende Kraft der Initiative #ParitätJetzt, der auch der KDFB angehört. Rita Süssmuth war dem KDFB über viele Jahre verbunden und bei mehreren Veranstaltungen des Bundesverbands als Referentin zu Gast. Ihre Impulse waren stets klug, ermutigend und getragen von der festen Überzeugung, dass gesellschaftlicher Wandel möglich ist, wenn Frauen sich zusammenschließen und ihre Stimme erheben.
Der KDFB trauert um eine große Demokratin und ist dankbar für ihr Wirken. Der Verband sieht es als seine Verantwortung an, sich in ihrem Sinne weiter für Gleichstellung einzusetzen und wird aus ihrem engagierten Handeln Kraft schöpfen.