Gerade in Zeiten, in denen das Leben Wendungen nimmt, die niemand sich gewünscht hat oder versteht, können die Gedanken der Dichterin Marie Noël uns nahe sein. In diesem Wochenimpuls lädt Elvira Blaha uns ein, uns von den Texten der Schriftstellerin inspirieren und berühren zu lassen.
Gedanken von Marie Noël
Die französische Dichterin Marie Noël (1883-1967) lebte Tür an Tür mit Gott. Er mutete ihr das ganze Spektrum von Licht und Dunkel, Gottnähe und Gottesferne zu.
Marie Noëls Lebensthema war:
"Was kann bei erloschenem Himmel ein Körper ohne Seele tun? Nichts außer sich erinnern. Sich erinnern an Christus, den er gesehen hat, und da auf der alten Liebe einschlafen, mit den gefalteten und vertrauenden Händen der alten Gewohnheiten, mit der durch Gebete abgenützten Zunge. Und im Einschlafen wiederholen: Amen." (Marie Noël)
Gerade in Zeiten, in denen das Leben Wendungen nimmt, die niemand sich gewünscht hat oder versteht, kann sie uns mit ihren prägnanten Texten nahe sein.
„Mein Gott, ich liebe dich nicht. Ich will es nicht einmal... Aber sieh auf mich im Vorübergehen …
Ich gebe dir, was ich habe: Meine Schwäche, meinen Schmerz und diese Zärtlichkeit, die mich peinigt und die du wohl siehst … Das Elend meines Zustands – das ist alles – und meine Hoffnung.“ (Marie Noël)
Impuls für den Alltag: