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Frauen können alles! bewegen

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Eine intensive und konzentrierte Arbeitsatmosphäre, viel Kreativität, aber auch Mut und Entschlossenheit war auf der zweitägigen Arbeitstagung der Bezirksleiterinnen und der Vorstandsmitglieder des KDFB Diözesanverbandes Anfang Juli zu spüren. 43 Frauen, davon ein Drittel neu ins Amt gewählt, beschäftigten sich mit der Ausgestaltung der KDFB-Kampagne „bewegen!“  im Bezirk. Die wunderbare Allgäuer Landschaft um die Landvolkshochschule Wies bot einen inspirierenden Rahmen dazu.

Aktions- und Veranstaltungsideen zur Kampagne auf Bezirksebene

Zunächst sprudelten die Ideen für Aktionen und Veranstaltungen zu den Kampagnenthemen „Frauensolidarität“, „Verantwortung“, „Glaube“, „Lohngerechtigkeit“ und „Weihe“ auf der Bezirksebene. Was kann dort in den nächsten beiden Jahren umgesetzt werden? Die methodisch angeleitete Ideensammlung mit konkreter Maßnahmenplanung zeigte am Ende deutlich, dass auf Bezirksebene die Themen „Verantwortung“, „Lohngerechtigkeit“ und „Glaube“ im Mittelpunkt stehen. Alle waren intensiv und rege beteiligt, für jeden anwesenden Bezirk konnten eine oder mehrere Umsetzungsmaßnahmen gefunden werden.

Das Gespräch und den Austausch auf Zweigvereinsebene fördern

Dann ging es darum, auf welche Weise die Bezirksleiterinnen die Kampagne „bewegen!“ den Zweigvereinsvorstandsmitgliedern vermitteln könnten, um sie damit bekannt zu machen, besser darüber zu informieren oder auch schon vorhandene Skepsis aufzulösen. Und insbesondere, ihnen Lust zu machen, sich mit der Kampagne zu beschäftigen und ihnen Schwung zu geben.  Die Kampagne regt geradezu an, Anderes zu versuchen, neue Schritte auch bei den bisherigen Arbeits- und Kommunikationsformen zu wagen und überraschende Momente einzubauen. Welche methodischen Arbeitsmöglichkeiten dabei förderlich sind, konnten die Bezirksleiterinnen am Beispiel einer Bezirkskonferenz unter praktischer Anleitung von Bildungsreferentin Margit Uhr und Geschäftsführerin Dr. Evi Thomma-Schleipfer erproben. Mit viel Spaß wurden Kennenlern- und Skalierungsmethoden, Austausch- und Kreativitätsmethoden wie „Kugellager“ und „Schreibgespräch“ und Reflexionsmethoden ausprobiert. „Super, das machen wir auch auf der nächsten Bezirkskonferenz“, hörte man manche Bezirksleiterin begeistert sagen.

Austausch der Bezirksleiterinnen zukünftig auch online

Fester Bestandteil der jährlichen Arbeitskonferenz ist der Austausch der Bezirksleiterinnen zu Fragen, die in der Amtsausübung auftauchen. In einer offenen Runde wurden diese diskutiert. Zukünftig haben die Bezirksleiterinnen die Möglichkeit, sich auch über die Online-Arbeits- und Austauschplattform des KDFB Diözesanverbandes miteinander auszutauschen und auf Arbeitsunterlagen zugreifen zu können. Auf der Arbeitskonferenz erfolgte eine Einführung in diese neue Art des Arbeitens mit der auf Moodle basierten Plattform.

Spirituell wurde die Arbeitstagung mit einem von Priesterlichem Begleiter Prof. Thomas Schwartz und Geistlicher Begleiterin Dr. Ursula Schell gestalteten Gottesdienst getragen, der die Frauen ermutigte, neue Wege zu gehen. Das Abendlob mit Dr. Ursula Schell ließ den ersten Arbeitstag sanft setzen und ausklingen, so dass die Frauen sich gestärkt in den Festabend zur Verabschiedung der aus dem Amt geschiedenen Bezirksleiterinnen stürzen konnten.

Autor: Dr. Evi Thomma-Schleipfer
14.07.2019
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