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Inne halten Spiritueller Impuls

Christus geht mit uns durchs Dunkel

Im letzten Jahr habe ich die Osterkerze in unserer Pfarrei gestaltet.

Mein Ausgangsgedanke war, dass mit der Corona-Pandemie in unser buntes vielfältiges Leben plötzlich ein schwarzer Keil getrieben wurde, der Menschen entzweit, der uns von unseren Alltagsgewohnheiten trennt, vielleicht auch die Gesellschaft spaltet, usw.

Was bedeutet in dieser Situation „Ostern“?

Vier Gedanken waren mit wichtig:

Jesus hat selbst Schweres durchlitten, wurde gefoltert und ermordet und kann wie niemand anders mitfühlen, wie es uns geht.

Christus geht mit uns und begleitet uns in unserer Traurigkeit, wie die Menschen auf dem Weg nach Emmaus

Die biblischen Begegnungen mit dem Auferstandenen machen zwar das erlebte Leid nicht ungeschehen, sie eröffnen aber neue Lebensperspektiven und lassen die Hoffnung wachsen.

Die Jüngerinnen und Jünger, die Christus dem Auferstanden begegnet sind, werden durch diese Erfahrung verändert, lichtdurchflutet und von Liebe erfüllt, die sie an andere weitergeben.

Das Weizenkorn, das in die Erde fällt und neue Frucht bringt und das große Christusmonogramm ☧ (das älteste Christussymbol aus 2 griechischen Anfangsbuchstaben des Wortes Christus) auf der Kerze sollen Symbole für diese Erfahrungen sein.

Für das Osterfest 2021 wünsche ich Ihnen, dass Sie wie die Jünger*innen spüren können, dass Christus mitfühlt und sie durchs Leben begleitet. Leid, Verzweiflung und Hoffnung sind bei ihm gut aufgehoben. Lassen Sie sich von seiner Liebe, die bis in den Tod geht und doch zum Schluss ins Leben führt, für Ihren Alltag ermutigen und mit Liebe erfüllen.

In diesem Sinne ein gesegnetes Osterfest

Dr. Ursula Schell
Geistliche Begleiterin des KDFB
Diözesanverbandes Augsburg e.V.