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Geistlicher Impuls

                                          

                                   Närrin sein – für Gott & für die Welt

In diesen Tagen sind sie wieder unterwegs die Närrinnen und Narren – egal, ob im Rahmen einer Narrenzunft oder einfach als teilnehmender Part des bunten Faschingstreibens. Für viele Menschen ist die fünfte Jahreszeit ein Grund zur Freude, weil die Närrinnen und Narren mit ihren Späßen den Alltag ein Stück vergessen lassen, das Leben im Moment feiern und nicht zuletzt Gesellschaft und Politik humorvoll begegnen und ihr den Spiegel vor halten.

Auch wir Christinnen und Christen werden in der Bibel als Närrinnen und Narren bezeichnet: „Uns hält man für Narren, weil wir an Christus glauben“ (1 Kor 4,10). Hier jedoch ist der Begriff des „Narrs“ eher negativ konnotiert. Wenn man an den Ausspruch „Sei doch kein Narr“ denkt, ist ein Narr/eine Närrin assoziiert mit Naivität bzw. Dummheit und Unvernunft.

Nun stellt sich die Frage: Was haben die heutigen Narrenzünfte und die Bezeichnung als Närrin aus dem Korintherbrief mit mir und meinem Glauben im Heute zu tun?

Vielleicht werde ich Närrin genannt, wenn…

…ich Glaube heute in verbandlicher Gemeinschaft lebe.

…ich mich für Frauen in Führungspositionen stark mache.

…ich mich für Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft einsetze.

…ich heute noch Mitglied der Kirche bin und/oder mich für diese engagiere.

…ich…

 

Vielleicht bin ich Närrin für Gott, wenn…

…ich mich neben den bedrückten Nachrichten der heutigen stark mache für Hoffnungszeichen.

…ich versuche mich im Leben und Glauben mehr von der Freude als der Angst leiten zu     lassen.

…ich mich einsetze für Nächstenliebe, Solidarität und Gerechtigkeit.

…ich auf Gottes Begleitung im Leben baue.

…ich…

 

Wo wäre ich gern mehr Närrin?

Traue ich mir zu, mich auch mal vermeintlich „zur Närrin zu machen“?