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Inne halten

Spiritueller Impuls

Wir haben am Aschermittwoch mit dem Wort „Wandeln“ die Fastenzeit begonnen und uns auf den Weg gemacht. Nun sind wir in der Karwoche und Osterzeit angelangt und hoffen, dass auch aus unserem Kokon neues Leben hervorkommt und wir mit Christus österlich verwandelt werden.
 
Das Bild der Verwandlung der Raupe - zur Puppe - zum Schmetterling wurde schon früh vom Kirchenvater Basilius und anderen als Symbol für den Wandlungsprozess Christi vom Tod zur Auferstehung verwendet.  Es stärkt in uns die Hoffnung dass auch unsere Todes- und Wandlungsprozesse zu neuem Leben führen. Trauen wir neu der österlichen Verwandlung.
 
 „Was sagt ihr, die ihr dem Paulus bezüglich der Verwandlung bei der Auferstehung nicht glaubt, wenn ihr seht, dass viele Luftbewohner ihre Gestalt ändern? So erzählt man vom gehörnten indischen Wurm, er verwandle sich zunächst in eine Raupe, werde mit der Zeit eine Puppe, bleibe auch in dieser Gestalt nicht, sondern bekäme breitblättrige Flügel. …so denkt an die Verwandlung dieses Tierchens, erkennet darin einen deutlichen Fingerzeig auf die Auferstehung und zweifelt nicht an der Verwandlung, die Paulus allen verkündet.“ (Basilius (+ 397): Hexaemeron; zit. n. Dorothea Forstner: Die Welt der christlichen Symbole, Innsbruck 1982, 293)
 
Ich wünsche Ihnen in Ihrem Alltag immer wieder neu die österliche Erfahrung der Verwandlung, damit Sie als „Aufgerichtete“ aufrecht und als „Auferweckte“ wach und achtsam leben können.
 
Dr. Ursula Schell
Geistliche Begleiterin des KDFB Diözesanverbandes Augsburg e.V.