abtauchen
im frischnassen element
der schöpfung gottes:
grelle töne verblassen
konturen weichen auf
während alltägliches schwindet
und eine welle der leichtigkeit
sanft mich wiegt
abtauchen
hinter buchstabensatten seiten
voll kreativität der geschöpfe:
unruhige fragen verstummen
zukunftsgrau wird bunt
weil ferne tore sich öffnen
und mich fremde welten
bewandern lassen
abtauchen
in steinschroffe landschaften
naturgewaltiger schöpfung:
unbekanntes weist bergauf
talwärts bleibt hinderliches
für weite in neuer perspektive
und meine grenzen
schrumpft zwergenklein
abtauchen
in gottes endloser nähe:
im frischnassen element
hinter buchstabensatten seiten
in steinschroffen landschaften
wartet deine kraft
um aufzutauchen
und leichtigkeit und weite
in meinem alltag neu zu finden
Jesus sagte zu den Apostellinnen und Aposteln: »Kommt allein an einen einsamen Ort, ruht euch ein wenig aus.« Denn es herrschte ein so reges Kommen und Gehen, dass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden. Mk 6,31
Bei allem, was wir leisten, braucht es auch Pausen und Gelegenheit zum Abstand. Ob Sie dabei lieber aktiv sind oder Sie gern auch einmal nichts tun, macht dabei keinen Unterschied.
Reservieren Sie sich doch gleich heute noch einen Termin in Ihrem Kalender für etwas, was Sie schon lange einmal (wieder) für sich tun wollten.
Wir wünschen Ihnen erholsame Sommerwochen mit Zeit für alles, was guttut.
In Vertretung:
Claudia Chmiel
Referentin für Theologie und Spiritualität
KDFB Diözesanverband Augsburg e. V.

© Claudia Chmiel
Foto: © Claudia Chmiel
