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Inne halten Spiritueller Impuls

Etty Hillesum eine niederländische Jüdin, die 1943 von den Nazis ermordet wurde, einwickelt in ihren Tagebüchern eine sehr eigenständige Spiritualität.

Sie schreibt, dass sie irgendwann begonnen hat ihr Leben an der Hand Gottes zu gehen und dass sie auch jetzt (in der Bedrängnis der Nazizeit) an dieser Hand weitergeht.

Mich beeindruckt dieses Bild sehr, denn ich denke, wenn sie es trotz Verfolgung und Konzentrationslager geschafft hat, in diesem Vertrauen zu leben, gelingt es vielleicht mir, die ich viel weniger Gefahren ausgesetzt bin, ebenfalls an der Hand Gottes mein Leben zu leben.

An der Hand Gottes durch die Nacht gehen, im Vertrauen, dass ich mich so ohne Angst der Realität stellen kann und mich nicht ängstlich verschließe, in der Hoffnung, dass ich diesen Weg an der Hand Gottes bewältigen kann, egal was kommt.

Das wünsche ich Ihnen für ihre ersten Schritte im neuen Jahr und für alle weiteren.

Dr. Ursula Schell
Geistliche Begleiterin des KDFB
Diözesanverbandes Augsburg e.V.