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Inne halten Spiritueller Impuls

Türöffnerinnen

In den Pfingsterzählungen wird berichtet, dass die Jüngerinnen und Jünger nach Jesu Tod ängstlich hinter verschlossenen Türen saßen. Verschlossene Türen schützen und grenzen ab. Niemand kommt herein und niemand geht hinaus. Eine abgeschirmte kleine Gesellschaft – sich selbst genügend.

Die göttliche Geistkraft klopft in dieser Situation an. Öffnet Türen, weht den Angstmief weg, gibt Mut, ermöglicht neue Schritte und bringt das Feuer der Begeisterung zurück. Dann trauen sich alle nach draußen, finden die richtigen Worte und begeistern andere.

Mir gefällt diese Pfingsterzählung sehr gut, denn sie ermutigt mich und vielleicht auch Sie uns auf Neues einzulassen, im Vertrauen, dass Gott uns begleitet und inspiriert. Werden auch Sie zu Türöffnerinnen, die über die selbst gesetzten Mauern, Räume und Grenzen hinausgehen ins Offene. Wir brauchen gerade heute, wo so viele wieder Mauern und Grenzen hochziehen, solche pfingstlichen Menschen.

 

Dr. Ursula Schell
Geistliche Begleiterin des KDFB
Diözesanverbandes Augsburg e.V.