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Inne halten

Spiritueller Impuls

In der Geburtskirche in Bethlehem findet sich in der Geburtshöhle dieser Stern.

Er ist nur gut sichtbar, wenn wir uns bücken und uns auf Augenhöhe mit einem fiktiven Baby begeben – ein schönes Symbol für die Geburt Jesu.

Auch der Eingang der Geburtskirche ist niedrig - ursprünglich, damit nicht die Reiter mit ihren Pferden und Wagen hineinkonnten. Doch auch das passt, die Mächtigen und Reichen müssen absteigen und sich bücken um hineinzukommen – ein schönes Symbol für die Geburt Jesu.

Am 6. Januar feiern wir den Besuch der Sterndeuter an der Krippe, Gelehrte - auch sie beugen die Knie und erfahren Jesu als neuen König – ein schönes Symbol für die „Erscheinung“ Christi.

In diesem Bücken hin zum Stern könnten wir die ganze Botschaft der Weihnachtszeit zusammenfassen:

Gott wendet sich uns Menschen zu
bückt sich
lässt alles Göttliche
wird ein Baby in einer Höhle
umgeben von Außenseiter*innen.

Gott begegnet uns dort wo wir Gott nicht vermuten
im Kleinen,
in einer Geburt
in einem hilflosen Baby

Vielleicht will Gott uns auch im Alltag dort begegnen wo wir Gott nicht vermuten
in den Kleinen und Ausgegrenzten
bei denen wir uns bücken müssen.
Am Rande, in unbedeutenden Situationen,
die dann plötzlich im Licht des Sterns erstrahlen.

Lassen wir uns von dieser Weihnachtsbotschaft von einem Großen, der ganz klein in diese Welt kommt, anstecken und unseren Alltag durch-leuchten.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und Neues Jahr

Dr. Ursula Schell
Geistliche Begleiterin des KDFB
Diözesanverbandes Augsburg e.V.