Mehr oder weniger sieben Wochen –
Fastenzeit
Mehr Zeit für Menschlichkeit.
Oder weniger klagen über den Alltag.
Mehr Dankbarkeit für erfreuliche Kleinigkeiten jeden Tag.
Oder weniger Gerede hinter vorgehaltener Hand.
Mehr Gespräche mit Gott.
Oder weniger „alles-haben-müssen“.
Mehr Aufmerksamkeit für meine Stärken.
Fastenzeit –
Sieben Wochen für Gottes Welt.
Im Buch des Propheten Jesaja (Kapitel 58) lesen von einer Rede an das Volk Israel, mit Beispielen, welches Fasten sich Gott wünscht: Unrecht und Unterdrückung beenden, Arme und Obdachlose versorgen, sich nicht der Verwandtschaft entziehen. Auffällig ist: Immer stehen Mitmenschen im Mittelpunkt, deren Leben belastet ist durch Streit oder nicht gelingende Teilhabe.
Wenn Jesaja heute zu uns sprechen würde:
Es gibt viele Möglichkeiten die sieben Wochen der Fastenzeit zu gestalten. Etwas zu tun, was unser Miteinander fördert, ist auf alle Fälle eine sehr gute Möglichkeit.
Eine ganz besondere Chance dieses Jahr: Auch Muslime und Muslimas beginnen am 18. Februar 2026 ihre Fastenzeit. Auch für sie hat Nächstenliebe eine wichtige Bedeutung in der kommenden Zeit. Lassen Sie sich einladen, die folgenden Wochen ganz bewusst mit Menschlichkeit und Miteinander zu gestalten.
Wir wünschen allen Fastenden eine gesegnete und erfüllte Zeit.
In Vertretung:
Claudia Chmiel, Referentin für Theologie und Spiritualität
KDFB Diözesanverband Augsburg e. V.

© Piret Ilver auf Unsplash
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